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                                 "Beautiful" * 3.4.2026  

                                                                                                 

 

 

Beltain Hann. *1984
  Belissimo Rheinld. *1999    
    Roxa Rheinld. *1980  
Benicio Hann. *2005      
    Velten Third Hann. *1989  

 

Valencia Hann *1997    
    Wanja Hann * 1992  
       
    Lissaro Hann. *2005  
  Lilliano OLD *2011    
    Spectacular Oldbg. *2005  
Lilith *2022      
    Belissimo Rheinld. *1999  
  Bravo Hann.. *2009    
    Fabrice Rheinl. *1998
Leistungsstute FN
 
       
    Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde
Marmor, Riccione, Bogenschütze u.a.
 
Mutterstamm:

Mutter Lilith wurde dreijährig gedeckt und angeritten und entwickelte sich in kürzester Zeit zu meinem "Lieblings-Reitpferd". Ihre ganz persönliche "Leistungsprüfung" legte sie daher im Sommer 2025 im Gelände, auf den Feldern und der Rennbahn ab und blieb tragend bis November in Münster. Weil ich mich von diesem herrlichen Reitpferd einfach nur schwer trennen konnte ...

Bravo (Bunny): 5 und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen, darunter Bundeschampionatssichtung.
Eintragungsnoten in das Hannoversche Hauptstutbuch 4 x 8, Gesamtnote "8".
Bravo ist Vollschwester zu Brisant, zugelassen zur Hannoveraner Hauptkörung in Verden im Oktober 2012 und verkauft nach Spanien. 
Bravo ist Halbschwester zu QRage II ("Happy") von Quattro B, 4-jährig Reitpferdeprüfung gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu Awakino QRage von Quattro B,  4-, 5- und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu La Jeanne von Laudabilis, unter Amateur S-platziert, LGS € 8.000. Eine der gewinnsummenreichsten Töchter ihres Vaters.
Bravo ist Halbschwester zu Sabary, 5-jährig Dressurpferde A und L 2.-5. platziert.
Bravo ist Grossmutter zu Brianna, Preisspitze Westfalen Online Youngster Auktion November 2021

Nachzucht Bravo:
2013 Daktari Stutfohlen von Don Frederic, Siegerfohlen der Stutenschau in Fröndenberg, verkauft
2017 Ladybird Stutfohlen von Libertad, Dressurpfered A gewonnen. 2021 SF von Vaderland - Viviane, Goldprämie Westfalen
2018 Quäntchen Glück Stutfohlen von Quantensprung, verkauft, A gewonnen, L und M platziert.
2019 Fabelhaft HeFo von Fürst Samarant, verkauft in Hengstaufzucht. Gekört und leistungsgeprüft 50TT Adelheidsdorf 2022, Dressurpferde A und L gewonnen.
2022 Lilith Stutfohlen von Lilliano OLD
2023 Fabelhaft II Hengstfohlen von Fürst Samarant - verunfallt
2023 nicht gedeckt
2025 FaBella Stutfohlen von Fürst Samarant - verkauft

Grossmutter Fabrice: FN Leistungsstutbuch C -Nachzuchterfolge-
Prämienfohlen a.d. Fohlenschau Heinsberg, 4. Juli 1998 - Silbermedaille
SLP Telgte, 13. Juni 2001 - Platz 1, Wertnote 8,39
Einzelnoten: Trab 8,5  Galopp 8,5  Schritt 8,0  Rittigkeit Richter 9,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 8,0
Sommer 2003: diverse sportliche Erfolge in allen Disziplinen, darunter Sieg in der Eignungsprüfung in Telge mit der Wertnote 8,2
Fabrice ist die erste von 5 Vollgeschwistern von Fidermark, die alle mit der Fohlenprämie ausgezeichnet wurden, darunter Auktionsfohlen.

Vollbruder Fair Play*2002 Rheinischer Reitpferdechampion 2005
Vollschwester Fannie Mae*2003 SLP Telgte Platz 2, Wertnote 7,97
Einzelnoten: Trab 8,0  Galopp 8,5  Schritt 7,5  Rittigkeit Richter 8,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 7,5.
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Sansibar (aktuell FN Besitz Andreas Helgstrand) mehrfach S gewonnen, jüngstes Pferd Preis der Besten 2015.
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Rasputin (Westfälische Hauptkörung 2016)
Vollschwester "Miss Feeny" (Auktionsfohlen) ist Mutter zu Fantastic Sommertänzer von Samarant, 5-jrg Bundeschampionat Dressurpferde, 6-jrg M-Drs gewonnen Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Snoop Dog von San Amour, Drpf M gewonnen, St.Georg Special gewonnen, Intermedieare-I 2.
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Sugar Candy von San Amour, Dressurpferde A gewonnen, Dressurpferde L platziert.
sowie Ripito L von Riccione a.d. Piroschka von Pit a.d. Feodora von Frühlingsball, M-Dressur, DrPF M intl/LUX
Detaillierte Informationen zum Ursprung und weitergehenden Stutenstamm finden sich auf der Seite Stutenstamm, Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde

Gedanken zur Hengstwahl: warum Benicio?
 
Karfreitag und die Nachricht meiner Sutenfee datiert von 2 Uhr morgens und ist völlig an mir vobei gegangen ...
Jetzt war erstmal Springstunde im Stall angesagt, grösste Freude mit Ladybird, so wurde es nachmittag, bis ich auf den Hof kam.

Die grosse brave blonde Lilith gab ganz die besorgte Mutter, liess mich aber gern in der Boxenecke Platz nehmen und in Ruhe Mutter und Sohn betrachten. Einen charmanten roten Sohne hatte sie da geboren, mit Mutters "Semikolon" Sternchen auf der Stirn und einem schönen kecken Schnütchen ... Soweit der erste Eindruck. Der kleine Mann hüpfte ob des Besuchs aufgeregt hinter Muttern herum, die brave Mutter grummelte aufmerksam besorgt und liess ihn nicht aus den Augen. Noch wackelig und krumm auf den Beinchen, viermal weiss im tiefen Stroh?
Da sass ich und sah den beiden einfach nur zu.
So schön.

Stutenfee hatte mich gewarnt: Karfreitag, Familienfest.
"Erschrick nicht, wenn du auf den Hof kommst!"

Und tatsächlich war der Hof dichter beparkt als manch eine Stuten- und Fohlenschau dieser Tage. Ich war beeindruckt!

Den ersten Hofgang legten wir daher auf den nächsten Morgen, "achtuhrdreissig!" lautete die Ansage.

Noch am Abend zogen Mutter und Sohn um in die grosse Box am Eingang und der kurze Gang über die Stallgasse hatte Beruhigendes offenbart. Die Beinchen waren zwar noch recht wackelig, aber gut angelegt und keineswegs stelzig, wie wir das im tiefen Stroh erst befürchtet hatten. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als noch des abends die beruhigende Nachricht kam.

Guter Dinge kam ich dahe pünktlich am Samstagmorgen auf den Hof gerollt. Stutenfee Ingrid stand bereits entzückt vor der grossen Box und war ganz verliebt in den kleinen Hengst - selten, dass meine Stutenfee solche Emotionen zeigt!
Meine grosse blonde Lilith war ganz die besorgte Mutter, liess sich aber brav aufhalftern, nur vorweg aus der Box raus, das wollte sie keinesfall. Das hatten wir nicht anders erwartet von der besorgten Erstlingsmutter. Da musste die Stutenfee das Fohlen erst Richtung Tür an Mutter vorbeischieben und weiter bis zur Stalltür - da standen wir dann auf dem Hof:

Besorgte grosse schöne Mutterstte, zauberhafter kleiner Kerl!
Wir zuppelten Richtung Heuwiese, Stutenfee immer hintendran um das Fohlen auf Kurs zu schieben, allein wäre ich mit Lilith keinen Meter weit gekommen.
Auf der grünen Wiese grummelte sie mit gesenktem Kopf besorgt um das Fohlen herum und der kleine Kerl tat seine ersten richtigen Hüpfer im Grün. Verwirrt und ganz und gar entzückend, die ersten Eindrücke. Wieder einmal. Ich hatte jedoch Mühe, die Stute zu halten. Grosse Mühe.
Die Kribbelmücken schwirrten uns bereits um die Köpfe, das Fohlen schnickte verwirrt mit dem feinen Köpfchen, Lilith grummelte besorgt.

Stutenfee Ingrid sah vergnügt zu. Fast ein bisschen verliebt. "Der ist ja wirklich soooo niedlich..."
Das sprach tatsächlich meine sachlich erfahrene Stutenfee???

Ich wollte ihr ja gern glauben, allein, die Stute zog mich beinahe von den Füssen und ich hatte wenig Möglichkeit, das Fohlen zu betrachten.
So brachen wir ab und machten uns auf den Weg zum gut eingezäunten Reitplatz.

Das war eine gute Idee, denn Lilith trabte sofort mit grossen leichtfüssigen Tritten los, der kleine Mann galoppierte nebenher und auch mal drumherum - so sollte dass ein!
Gleichwohl - ich hatte nur Augen für diese unfassbar schöne Stute - leichtfüssiger Tanz, edel und schön.
Der kleine Mann hatte es schwer und Stutenfee Ingrid war fast schon ein wenig unwirsch mit mir. Ein typisches Sabine-Fohlen sei das und ich soillte doch endlich mal richtig hingucken, da sei doch alles dran, nur ein bisschen wackelig noch, aber so ein schöner Kerl!

Der kecke kleine Kerl wurde nun schnell müde, Ende Teil eins des ersten Ausgangs, "siebzehn Uhr!" lautete die Ansage für den Nachmittag.
Aus Erfahrung klug geworden verzichtete ich schweren Herzens auf den zweiten Versuch zur Heuwiese, wohl wissend, dass Lilith mich von den Füssen ziehen würde. Wir brachten die beiden also gleich auf den Reitplatz und Muttern wälzte sich, drückte noch etwas Blut heraus, das durfte so sein. Das sollte auch so sein, die junge Mutter sollte sich dringend bewegen. Der kleine Hengst hüpfte aufgeregt um die kullernde Mutter herum und ja, ein richitg schöner kleienr kerl mit allem dran, von der ausgeprägten Schulter über einen ebensolchen Widerrist und eine passige Kruppe dazu. Schmal noch, das alles, ein Erstlingsfohln aus einer feinen schmalen Stute eben. und ich hatte doch einen Brocken erwartet ob des grossen Tragebauches, den Lilith ein paar Tage zuvor noch im Stall unter sich barg. Inno lachte mich aus, "das war doch kein grosser Bauch! Die trug doch nicht schwer! Die trug wie eine Erstlingsstute und das ist ein typisches zartes feiens Erstlingsfohlen!"

So ist das mit der subjektiven Wahrnehmung.
Und ich bin sicher, Inno hatte Recht.

Nur zur Geburt hatte Lilith sich schwer getan und wusste nicht, was passierte. Die lief hin und her durch den Stall, drückte sich gegen die Wand, stieg, drückte gegen die Wand, kam einfach nicht zum liegen und stieg. Ich dachte schon, das wird wie bei Butterfly und wir müssen das Fohlen im Stand aus der verwirrten Stute ziehen .... Bei dem zarten Erstling (sic!) wäre das ja auch kein Problem gewesen ... (sic! sic! von wegen, schwerer Bauch ...)

Aber dann hat sie sich doch hingelegt und alles lief wie am Schnürchen. Stute lag, Fohlen flutschte raus.
Das war es, was ich noch hatte wissen wollen, und ich war erleichtert von der reibungslosen Geburt zu hören.

Auf dem Paddock lief Grossmutter Bunny wuschig in der Herde auf und ab und schlug mit dem Kopf. Den berühmten Fabricen Kopfschlag. Ich ulkte: "Die will heute nacht Mutter werden!"
"Das sind die Fliegen!"

Und doch.
Einmal, nur einmal sollte ich Recht behalten...

"Achtuhrdreissig!" lautete erneut die Ansage für Ostersonntag und ich stand pünktlich vor dem geschlossenen Hoftor und wurschtelte noch nach dem Eingangscode, als das Handy krähte: "Ein Osterhässchen!", lautete die kryptisch Nachricht!

Da stand ich nun vor dem grossen Tor neben dem Stall und wusste: ich sollte nur dieses eine Mal doch Recht behalten haben - Bunny hatte gefohlt!

Magisch öffneten sich dann plötzlich die Torflügel, den Code hatte ich noch immer nicht rausgewurschtelt, doch Inno hatte ein Einsehen und im Stall den Knopf gedrückt. Da stand sie dann vergnügt vor der Abfohlbox und strahlte mich an, "gerade erst geboren! Um sieben Uhr! Muss aber noch aufstehen und trinken!", und sie strahlte bester Dinge.

Wow! Da lag ein braunes Stutfohlen im Stroh wie ich es selten so gesehen hatte. Charmant. Und ein richtiges Pferd mit Hals und Kurve und Ausdruck!
Ich war ganz und gar verblüfft! Solche Fohlen hatten immer nur Fabrice und Fannie Mae geliefert - fertige Päckchen, vollständige Pakete eigentlich, und alles ab Werk ...

Stutenfee Ingrid war hoch zufrieden. Ich auch!
Ich krabbelte zu den beiden in die Box und sah dem beeindruckenden Mädchen beim aufstehen zu.
Inno kam dazu und half und interstützte an den richtigen Stellen. Und als das Mädchen dann endlich stand, waren wir beide von den Socken! Was für eine Substanz! Was für Gelenke und Partien! Und Inno sprach aus, was mir selber spontan durch den Kopf schoss: "Schade, dass das kein Hengstfohlen ist ..."

Beeindruckt standen wir alle beide dabei und sahen zu, wie dieses grosse kompakte Fohlen sich auf den Weg zur Milchsuche machte. Bunny war die perfekte Mutter, ruhig, routiniert, aufmerksam.
Innos Ehrgeiz war geweckt. "So ein grosses Mädchen! Nun zeig aber auch, dass du das schneller schaffst als die Hengstfohlen!" Ich musste lachen. Meine Stutenfee war durch und durch eingenommen von diesem Stutfohlen! Meine Stuten hatten geliefert - und wie!

Lilith.
Lilith und der kleine Hengst.
Die beiden warteten schon auf uns und diesmal war ich schlauer und bastelte die Longe rund ums Halfter.
Keineswegs wollte ich die Heuewiese aufgeben, nur weil ich die besorgte Stute nicht halten konnte!

Der zarte feine Bub stand halb unter Muttern versteckt und sah uns zu. Ich musste lachen. Lilith rührte sich nicht vom Fleck. Wieder musste Inno schieben und helfen, damit wir auf den Hof kamen, da war der Bub doch noch deutlich unentschlossener nicht unterwegs. Doch dann gings zügig Richtung Heuwiese. Das klappte heute schon besser, wenn auch noch nicht ganz flüsig.

Aber dann!

Auf der Wiese tat der Bub erste energische Sprünge, hüpfte durch den Wind und wie erwartet zog Lilith besorgt hinterher. Aber mit der Longe hatte ich einen weitaus besseren Griff und Stand und konnte sie in Fohlenrichtung um mich herumlaufen lassen, das half! Stutenfee Ingrid blieb bei uns und sah erneut verzückt zu. Verzückt und aufmerksam. Und diesmal konnte ich die Eindrücke auch teilen und hatte die Freude an dem Fohlen, das die ersten weiteren Galoppsprünge im Grün antestete. Das gefiel doch deutlich besser als auf dem Reitplatz, wenn auch deutlich stressiger für die Stute, wie die Stutenfee angemessen konstatierte. "Die hat jetzt Stress." Ja. Hatte sie.
Fürs Fohlen war dies jedoch die gefälligere Alternative im freien unbegrenzten natürlichen Grün. Man kann nicht alles haben und solange ich meine schöne grosse Mutterstute halten konnte, sollte das Fohlen seine Kreise ziehen.

Bald war der kleine Tank dann auch leer und der -in der Tat!- zuckersüsse Hengst stand schwer atmend vor Muttern, die nun erstmals heftig scharrte. Stress. Verständlich. Brav bei mir bleibend aber sichtbar Stress.
Braves Pferd!
Wir marschierten zurück in den Stall (deutlich flüssiger als noch tags zuvor) und Liliths Welt war wieder in Ordnung. Wir würden lernen. Mit jedem Tag, jedem Weidespaziergang.

Stutenfee Ingrid stand schon wieder mit einem breiten Lächeln vor der Abfohlbox und war zufrieden: "Sie hat getrunken!"
Und da stand sie nun, Bunnys Tochter. Und wir waren schwer beeindruckt.
Das braune Mädchen musste sich bereits breitbeinig unters Euter bücken, während Liliths Sohn beinahe aufrecht unter seiner langbeinigen Mutter stehen konnte.
Die beiden konnten wirklich unterschiedlicher nicht sein!

Ich hockte mich in die Box und das Fohlen begrüsste mich neugierig. Ich krabblete den Hals entlang und war verblüfft, als das junge Fohlen sich in grossem Gefallen an mich drückte und mehr und mehr Krabbeleien einforderte und bereits verzückt den Hals beugte - und was war das für ein Hals!
"Und dazu diese breite Stirn, und was für ein schöner Ponykopf! Wo hat die das bloss her?" Ingrid war wirklich angetan!
und ich weiss nicht, worüber ich mich mehr freute:
die aufrichtige Anerkennung meiner Stutenfee, die ob ihrer Erfahrung und Sachlichkeit selten so emotional auf ein Fohlen reagiert, oder über Bunnys Tochter, die selbstbewusst vor mir stand, immer weiter den Hals reckte und furchtlos und verzückt ihre Krabbeleinheiten forderte.

Was für ein beeindruckend gestandenes Fohlenmädel!




                                                                                                                       

 
 
 

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