"Die Hummel" * 5.4.2026  
      

 

    Fürst Romancier SF.*2004
  For Romance Old.*2009  
    Gesina Hann.*2005
Fürst Samarant Hann.*2010    
    Fürst Nymphenburg Hann.*2011
  Finale Hann.*2011  
    Sinfonie Hann.*2006
     
    Beltain Hann. *1984
  Belissimo Rheinld. *1999  
    Roxa Rheinld. * 1980
Bravo Hann.*2009    
    Fidermark Westf. *1992
  Fabrice Rheinld. *98  
  Leistungsstute FN Abt.C
Nachkommenerfolge
Feodora Rheinl. *92
     
    Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde
Riccione, Marmor, Bogenschütz
 

Mutterstamm:
Bravo (Bunny): 5 und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen, darunter Bundeschampionatssichtung.
Eintragungsnoten in das Hannoversche Hauptstutbuch Gesamtnote "8".
Bravo ist Vollschwester zu Brisant, zugelassen zur Hannoveraner Hauptkörung in Verden im Oktober 2012 und verkauft nach Spanien. 
Bravo ist Halbschwester zu QRage II ("Happy") von Quattro B, 4-jährig Reitpferdeprüfung gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu Awakino QRage von Quattro B,  4-, 5- und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu La Jeanne von Laudabilis, Juniorenpferd, S-platziert. Eine der gewinnsummenreichsten Töchter ihres Vaters.
Bravo ist Halbschwester zu Sabary, 5-jährig Dressurpferde A und L hoch platziert.

Grossmutter Fabrice: FN Leistungsstutbuch C -Nachzuchterfolge-
Prämienfohlen a.d. Fohlenschau Heinsberg, 4. Juli 1998 - Silbermedaille
SLP Telgte, 13. Juni 2001 - Platz 1, Wertnote 8,39
Einzelnoten: Trab 8,5  Galopp 8,5  Schritt 8,0  Rittigkeit Richter 9,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 8,0
Sommer 2003: diverse sportliche Erfolge in allen Disziplinen, darunter Sieg in der Eignungsprüfung in Telge mit der Wertnote 8,2
Fabrice ist die erste von 5 Vollgeschwistern von Fidermark, die alle mit der Fohlenprämie ausgezeichnet wurden, darunter Auktionsfohlen.

Die Geschichte zum Ursprung des Stutenstammes der Fabrice, Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde
Vollbruder Fair Play*2002 Rheinischer Reitpferdechampion 2005
Vollschwester Fannie Mae*2003 SLP Telgte Platz 2, Wertnote 7,97
Einzelnoten: Trab 8,0  Galopp 8,5  Schritt 7,5  Rittigkeit Richter 8,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 7,5.
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Sansibar (Paul Schockemöhle, mehrfach S gewonnen, jüngstes Pferd Preis der Besten 2015).
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Rasputin (Westfälische Hauptkörung 2016)
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Sommertänzer von Samarant, 5-jährig Bundeschampionat Dressurpferde, 6-jährig M-Dressur gewonnen.
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Snoop Dog von San Amour, 6-jährig Drpf M gewonnen, St.Georg Special gewonnen, Intermedieare-I 2.
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Sugar Candy von San Amour, Dressurpferde A gewonnen, Dressurpferde L platziert.
sowie Ripito L von Riccione a.d. Piroschka von Pit a.d. Feodora von Frühlingsball, M-Dressur, DrPF M intl/LUX

Nachzucht Bravo:
2013 Daktari von Don Frederic, Siegerfohlen der Stutenschau in Fröndenberg, 2019 SF von Benicio - Brianna, Preisspitze Westfalen-Online 11.2021
2017 Ladybird von Libertad, DrPf A gewonnen, 2020 SF von Vaderland - Viviane, Goldprämie Westfalen
2018 Quäntchen Glück von Quantensprung, A Dressur gewonnen, Dressurpferde A 2., Dressurpferde L 3., M platziert
2019 Fabelhaft von Fürst Samarant, gekörter und leistungsgeprüfter Hengst, 50TT Adelheidsdorf 2022. Dressurpferde A und L gewonnen
2022 Lilith von Lilliano
2023 Fabelhaft II von Fürst Samarant
2025 Fa Bella von Fürst Samarant
2026 "Die Hummel"


Gedanken zur Hengstwahl: warum Fürst Samarant?
 

PROLOG

Ostersamstag

Auf dem Paddock lief Grossmutter Bunny wuschig in der Herde auf und ab und schlug mit dem Kopf. Den berühmten Fabricen Kopfschlag. Ich ulkte: "Die will heute nacht Mutter werden!"
"Das sind die Fliegen!"

Und doch.
Einmal, nur einmal sollte ich Recht behalten...

ENDE PROLOG

"Achtuhrdreissig!" lautete erneut die Ansage für Ostersonntag und ich stand pünktlich vor dem geschlossenen Hoftor und wurschtelte noch nach dem Eingangscode, als das Handy krähte: "Ein Osterhässchen!", lautete die kryptisch Nachricht!

Da stand ich nun vor dem grossen Tor neben dem Stall und wusste: ich sollte nur dieses eine Mal doch Recht behalten haben - Bunny hatte gefohlt!

Magisch öffneten sich dann plötzlich die Torflügel, den Code hatte ich noch immer nicht rausgewurschtelt, doch Inno hatte ein Einsehen und im Stall den Knopf gedrückt. Da stand sie dann vergnügt vor der Abfohlbox und strahlte mich an, "gerade erst geboren! Um sieben Uhr! Muss aber noch aufstehen und trinken!", und sie strahlte bester Dinge.

Wow! Da lag ein braunes Stutfohlen im Stroh wie ich es selten so gesehen hatte. Charmant. Und ein richtiges Pferd mit Hals und Kurve und Ausdruck!
Ich war ganz und gar verblüfft! Solche Fohlen hatten immer nur Fabrice und Fannie Mae geliefert - fertige Päckchen, vollständige Pakete eigentlich, und alles ab Werk ...

Stutenfee Ingrid war hoch zufrieden. Ich auch!
Ich krabbelte zu den beiden in die Box und sah dem beeindruckenden Mädchen beim aufstehen zu.
Inno kam dazu und half und interstützte an den richtigen Stellen. Und als das Mädchen dann endlich stand, waren wir beide von den Socken! Was für eine Substanz! Was für Gelenke und Partien! Und Inno sprach aus, was mir selber spontan durch den Kopf schoss: "Schade, dass das kein Hengstfohlen ist ..."

Beeindruckt standen wir alle beide dabei und sahen zu, wie dieses grosse kompakte Fohlen sich auf den Weg zur Milchsuche machte. Bunny war die perfekte Mutter, ruhig, routiniert, aufmerksam.
Innos Ehrgeiz war geweckt. "So ein grosses Mädchen! Nun zeig aber auch, dass du das schneller schaffst als die Hengstfohlen!" Ich musste lachen. Meine Stutenfee war durch und durch eingenommen von diesem Stutfohlen! Meine Stuten hatten geliefert - und wie!

Lilith.
Lilith und der kleine Hengst.
Die beiden warteten schon auf uns und diesmal war ich schlauer und bastelte die Longe rund ums Halfter.
Keineswegs wollte ich die Heuewiese aufgeben, nur weil ich die besorgte Stute nicht halten konnte!

Der zarte feine Bub stand halb unter Muttern versteckt und sah uns zu. Ich musste lachen. Lilith rührte sich nicht vom Fleck. Wieder musste Inno schieben und helfen, damit wir auf den Hof kamen, da war der Bub doch noch deutlich unentschlossener nicht unterwegs. Doch dann gings zügig Richtung Heuwiese. Das klappte heute schon besser, wenn auch noch nicht ganz flüsig.

Aber dann!

Auf der Wiese tat der Bub erste energische Sprünge, hüpfte durch den Wind und wie erwartet zog Lilith besorgt hinterher. Aber mit der Longe hatte ich einen weitaus besseren Griff und Stand und konnte sie in Fohlenrichtung um mich herumlaufen lassen, das half! Stutenfee Ingrid blieb bei uns und sah erneut verzückt zu. Verzückt und aufmerksam. Und diesmal konnte ich die Eindrücke auch teilen und hatte die Freude an dem Fohlen, das die ersten weiteren Galoppsprünge im Grün antestete. Das gefiel doch deutlich besser als auf dem Reitplatz, wenn auch deutlich stressiger für die Stute, wie die Stutenfee angemessen konstatierte. "Die hat jetzt Stress." Ja. Hatte sie.
Fürs Fohlen war dies jedoch die gefälligere Alternative im freien unbegrenzten natürlichen Grün. Man kann nicht alles haben und solange ich meine schöne grosse Mutterstute halten konnte, sollte das Fohlen seine Kreise ziehen.

Bald war der kleine Tank dann auch leer und der -in der Tat!- zuckersüsse Hengst stand schwer atmend vor Muttern, die nun erstmals heftig scharrte. Stress. Verständlich. Brav bei mir bleibend aber sichtbar Stress.
Braves Pferd!
Wir marschierten zurück in den Stall (deutlich flüssiger als noch tags zuvor) und Liliths Welt war wieder in Ordnung. Wir würden lernen. Mit jedem Tag, jedem Weidespaziergang.

Stutenfee Ingrid stand schon wieder mit einem breiten Lächeln vor der Abfohlbox und war zufrieden: "Sie hat getrunken!"
Und da stand sie nun, Bunnys Tochter. Und wir waren schwer beeindruckt.
Das braune Mädchen musste sich bereits breitbeinig unters Euter bücken, während Liliths Sohn beinahe aufrecht unter seiner langbeinigen Mutter stehen konnte.
Die beiden konnten wirklich unterschiedlicher nicht sein!

Ich hockte mich in die Box und das Fohlen begrüsste mich neugierig. Ich krabblete den Hals entlang und war verblüfft, als das junge Fohlen sich in grossem Gefallen an mich drückte und mehr und mehr Krabbeleien einforderte und bereits verzückt den Hals beugte - und was war das für ein Hals!
"Und dazu diese breite Stirn, und was für ein schöner Ponykopf! Wo hat die das bloss her?" Ingrid war wirklich angetan!
und ich weiss nicht, worüber ich mich mehr freute:
die aufrichtige Anerkennung meiner Stutenfee, die ob ihrer Erfahrung und Sachlichkeit selten so emotional auf ein Fohlen reagiert, oder über Bunnys Tochter, die selbstbewusst vor mir stand, immer weiter den Hals reckte und furchtlos und verzückt ihre Krabbeleinheiten forderte.

Was für ein beeindruckend gestandenes Fohlenmädel!
 



                         







                        



                        


 



 
 





zurück
 
Otik Counter